ÜBER-LEBEN: Frauen für die Zukunft

2020 steht die GEDOK ganz im Zeichen von „ÜBER-LEBEN: Frauen für die Zukunft“ und setzt sich in vielfältiger Weise mit dem Thema „ÜBER-LEBEN“ auseinander. Zum einen geht es über das biografische Leben von Persönlichkeiten, Autorinnen und Gegenwartskünstlerinnen, zum anderen um Existentielles und Visionen vom „ÜBERLEBEN“ in einer künftigen Welt.

NEUJAHRSEMPFANG und VERNISSAGE 

Am 19. Januar 2020 begeht die GEDOK mit ihrem Neujahrsempfang den 150. Geburtstag von Ida Demel (1870-1942) mit einer Feier zu Ehren der Gründerin der GEDOK. (Macht euch schick!)
„Ein Leben für die Kunst“, Lesung von Klaus Kühnel begleitet von der Pianistin Ursula Meyer.

ÜBER-LEBEN: Frauenbilder gestern – heute – morgen

19. Januar – 22. März 2020; Do – So, 14 – 19 Uhr

Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt widmet sich kontrovers Frauenbildern in Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Performance, Fotografie und Video. Es zeigt Perspektiven von provokativ, sinnlich, persönlich, abstrakt, verstörend, zeitlos bis transformativ von Marguerite Blume-Cárdenas, Gisela Eichhardt, Marianne Gielen, Karin Gralki, Elli Graetz, Ingrid Hartmetz, Annelie Kaduk, Irmgard Merkens, Eva Paul, Christina Renker, Cornelia Schlemmer, Sabine Slatosch, Maren Strack, Astrid Weichelt und Julie Wolfthorn.

In einem interaktiv begehbaren Bild von Cornelia Schlemmer nach einer Vorlage von Vermeers Biefleserin können sich Besucher*innen in einem Reenactment mit fantasievollen Accessoires in einem dreidimensionalen Bild fotografieren. Die Bilder werden in einer Galerie #BILD-VERMEER-UNGEN gesammelt und auf Instagram präsentiert.

Für eine große gemeinsame Collage bitten wir alle Besucher*innen, das Bild einer Frau mitzubringen (aus Magazinen, Medien, Kunst, Geschichte, Familienalbum, Gegenwart etc.)! Wir freuen uns auf Bilder die bewegen, erzählen, empören, erstaunen… und auf vielfältige Beteiligung!

Abbildungen:
Julie Wolfthorn
, Bildnis Ida Auerbach (spätere Dehmel), Berlin 1897, Pastell, 200 × 91 cm, Reproduktion, Original Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Gemäldesammlung Nr. 51
BILD-VERMEERUNGEN, Cornelia Schlemmer, 2004, Interactive Installation


Presseresonanzen

RBB Beitrag Zeitpunkte von Michaela Gericke, 19. Januar 2020, 17 Uhr

MOZ Artikel Schlaglichter auf Weiblichkeit von Antje Scheerer, 17. Januar 2020

 

ANSTEUERUNG VON SÖSTWEUSCH-LAND

Audiovisuelle Rauminstallation mit Biografien von 16 Frauen aus Ost- und Westdeutschland von Daniela Dröscher und Peggy Mädler

26. Januar 2020, 15 Uhr | präsentiert bis 22. März 2020

Eine audiovisuelle Rauminstallation zu Zeitgeschichten aus der Alltagsperspektive: Inspiriert von dem ostdeutschen Feminismus-Bestseller Guten Morgen, du Schöne (Maxie Wander, 1977) haben Peggy Mädler und Daniela Dröscher mit Berliner Frauen unterschiedlicher Herkunft gesprochen.
In einer audiovisuellen Rauminstallation spüren sie den individuellen Landkarten ihrer Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sowie den Wechselwirkungen zwischen Herkunft und Möglichkeitssinn nach: Welche Wege erscheinen als erstrebenswert und realisierbar? Dabei eröffnen sich trotz aller Unterschiede gemeinsame Blickrichtungen.

Abbildung: Söstweusch-Land, Peggy Mädler und Daniela Dröscher 

 

Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche:  4. – 22. März 2020