ÜBER-LEBEN: Frauen für die Zukunft

2020 steht die GEDOK ganz im Zeichen von „ÜBER-LEBEN: Frauen für die Zukunft“ und setzt sich in vielfältiger Weise mit dem Thema „ÜBER-LEBEN“ auseinander. Zum einen geht es über das biografische Leben von Persönlichkeiten, Autorinnen und Gegenwartskünstlerinnen, zum anderen um Existentielles und Visionen vom „ÜBERLEBEN“ in einer künftigen Welt.

 

AUSSTELLUNGSIMPRESSIONEN im Videorundgang

Presseresonanzen

RBB Beitrag Zeitpunkte von Michaela Gericke, 19. Januar 2020, 17 Uhr

MOZ Artikel Schlaglichter auf Weiblichkeit von Antje Scheerer, 17. Januar 2020

MAZ Artikel Ausstellungen über Starke Frauen von Andrea von Fourier, 28. Januar 2020

MOZ Artikel: Kunst-Installation in Rangsdorf | Das Leben von Frauen in Ost und West von Christina Tilmann, 15. Februar 2020

SCHATTENFRAU? – SCHON LÄNGST NICHT MEHR

Sonntag 8. März, 15 – 17 Uhr

Bildkünstlerisches Essay zum internationalen Frauentag von Annelie Kaduk, musikalisch interpretiert von Bärbel Röhl (Gesang) und Tobias Morgenstern (Akkordeon).

Die Lektorin und Malerin Annelie Kaduk gibt Einblick in die Beweggründe für weibliches Schreiben am Beispiel der DDR-Autorinnen Maxie Wander, Charlotte Worgitzky und Valerie Radtke.

 

ÜBER-LEBEN: Frauenbilder gestern – heute – morgen

FINISSAGE 22. März 2020; Do – So, 14 – 19 Uhr

Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt widmet sich kontrovers Frauenbildern in Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Performance, Fotografie und Video. Es zeigt Perspektiven von provokativ, sinnlich, persönlich, abstrakt, verstörend, zeitlos bis transformativ von Marguerite Blume-Cárdenas, Gisela Eichhardt, Marianne Gielen, Karin Gralki, Elli Graetz, Ingrid Hartmetz, Annelie Kaduk, Irmgard Merkens, Eva Paul, Christina Renker, Cornelia Schlemmer, Sabine Slatosch, Maren Strack, Astrid Weichelt und Julie Wolfthorn.

In einem interaktiv begehbaren Bild von Cornelia Schlemmer nach einer Vorlage von Vermeers Biefleserin können sich Besucher*innen in einem Reenactment mit fantasievollen Accessoires in einem dreidimensionalen Bild fotografieren. Die Bilder werden in einer Galerie #BILDVERMEERUNG gesammelt und auf Instagram präsentiert.

Für eine große gemeinsame Collage bitten wir alle Besucher*innen, das Bild einer Frau mitzubringen (aus Magazinen, Medien, Kunst, Geschichte, Familienalbum, Gegenwart etc.)! Wir freuen uns auf Bilder die bewegen, erzählen, empören, erstaunen… und auf vielfältige Beteiligung!

ANSTEUERUNG VON SÖSTWEUSCH.LAND

Audiovisuelle Rauminstallation mit Biografien von 16 Frauen aus Ost- und Westdeutschland von Daniela Dröscher und Peggy Mädler

FINISSAGE 22. März 2020

Eine audiovisuelle Rauminstallation zu Zeitgeschichten aus der Alltagsperspektive: Inspiriert von dem ostdeutschen Feminismus-Bestseller Guten Morgen, du Schöne (Maxie Wander, 1977) haben Peggy Mädler und Daniela Dröscher mit Berliner Frauen unterschiedlicher Herkunft gesprochen.
In einer audiovisuellen Rauminstallation spüren sie den individuellen Landkarten ihrer Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sowie den Wechselwirkungen zwischen Herkunft und Möglichkeitssinn nach: Welche Wege erscheinen als erstrebenswert und realisierbar? Dabei eröffnen sich trotz aller Unterschiede gemeinsame Blickrichtungen.

 

Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche:  4. – 22. März 2020

Abbildungen:

Julie Wolfthorn, Bildnis Ida Auerbach (spätere Dehmel), Berlin 1897, Pastell, 200 × 91 cm, Reproduktion, Original Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Gemäldesammlung Nr. 51
BILD-VERMEERUNGEN, Cornelia Schlemmer, 2004, Interaktive Installation
#BILDVERMEERUNG 2020, Gerlinde Förster als Briefleserin, Foto: Kerstin Becker
Installationsansicht SÖSTWEUSCH.LAND, Foto: Marc Bausback

Annelie Kaduk, Valerie Radtke, Öl auf Leinwand, 2018

 

BILDVERMEERUNG, Galerie Januar 2020

Eine Übersicht der Galerie BILDVERMEERUNG aus dem Januar 2020 hier als pdf.