7. Rangsdorfer Literaturtag

11. November 2017

15 – 18 Uhr  Kreativer Schreibworkshop für Jugendliche und Erwachsene
                   zum großen Thema „Familie“.

                   Die Leitung übernehmen die beiden Schriftstellerinnen
                   Jana Weinert (Potsdam) und Yvonne Zitzmann (Rangsdorf).
                   Die Teilnahme ist kostenfrei.

19.30 Uhr      Zu Gast: Nava Ebrahimi.

                    Die gebürtige Teheranerin stellt ihren ersten Roman „Sechzehn
                    Wörter“ vor, der 2017 auf der Liste des besten deutschsprachigen
                    Debüts stand.
                    Ehrlich und unaufgeregt beschreibt die Autorin das Gefühl,
                    zwischen zwei Welten – Deutschland und Iran – zu stehen.

                    Der Eintritt am Abend kostet zehn Euro.

 

Liedergeschichten. Regine Hildebrandt

08. Oktober 2017 | 16.00 Uhr GEDOK-Haus  Rangsdorf

Mit ihrem neuen Programm möchten die beiden Woltersdorfer Carmen Orlet und Hugo Dietrich an Regine Hildebrandt erinnern.
Der Versuch einer Annäherung an ein bewegtes, energiegeladenes, aufopferungsvolles und liebevolles Leben. Fordernd, witzig und streitbar wurde sie für viele zur Identifikations- und Symbolfigur der Nachwendezeit, als Politikerin und als Mensch!

1999 schreibt sie einen Brief an ihre Enkel. Dieser liest sich heute – auch 15 Jahre nach ihrem viel zu frühen Tod – als Maxime und Gebrauchsanweisung für ein würdevolles und erfülltes Leben verbunden mit der immer währenden Hoffnung auf gesellschaftliches Miteinander und Frieden ...

Beim Lesen der zahlreichen Literatur über Regine Hildebrandt sind Carmen Orlet und Hugo Dietrich immer wieder über vereinzelte Geschichten und Anekdoten „gestolpert“ – boten diese doch vielerlei Schnittstellen zu den Liedern, die beide seit Jahren singen und vor dem „Vergessen“ bewahren. Entstanden ist ein kleines privates „ErinnerungsKonzert“ – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, nachdenklich und witzig, voller staunend machender Wendungen mit Liedern & Texten von Brecht, Gundermann, Burger, Mildner u.a.

„Sehn se mich, als die die ich bin / so sehn se mich ganz richtig / bei Klein und Groß ganz ich zu sein / das ist mir wirklich wichtig ...“

Vor und nach der Aufführung kann in der Galerie Kunstflügel im GEDOK-Haus die Ausstellung "Im September. Radierung, Skulptur, Zeichnung" von Karin Gralki und Maria-Luise Faber besichtigt werden.

Eine Veranstaltung von GEDOK Brandenburg e.V., Eintritt: 7 Euro.

 

Einladung zum Schüler-Dichterwettstreit in Teltow-Fläming

 

Du schreibst Gedichte oder Geschichten? Dann mach‘ mit!

Alle Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Teltow-Fläming, welche die 5. bis 13. Klasse besuchen, werden von der Gedok Brandenburg e.V. zu einem Dichterwettstreit aufgerufen.

Das Thema des Wettbewerbs lautet „Spuren“.

Es können selbst geschriebene Gedichte, Geschichten, Songs, Theaterstücke… mit einer maximalen Länge von drei DIN-A4-Seiten (5 Leseminuten) eingereicht werden.
Wichtig: Auf dem Text müssen Name, Anschrift, Telefonnummer bzw. E-Mail des Verfassers angegeben sein. Danach den Text in einen Briefumschlag stecken und an folgende Adresse senden:
Galerie Kunstflügel im Gedok-Haus, Seebadallee 45, 15834 Rangsdorf. Auf dem Briefumschlag bitte unbedingt den Vermerk „Dichterwettstreit“ notieren.

Einsendeschluss ist der 5. Mai 2017.

Die 15 besten Nachwuchsautoren erhalten eine Einladung zum Dichterwettstreit, der am

20. Mai 2017 um 18 Uhr im Rahmen des 6. Rangsdorfer Literaturtages im GEDOK-Haus ausgetragen wird.

Die Sieger werden in zwei Altersgruppen (Klasse 5 - 8 und Klasse 9 - 13) ermittelt. Nachdem jeder Teilnehmer seinen Text vorgelesen hat, entscheidet das Publikum mit einfacher Stimmenmehrheit über die Preisträger.

Alle Teilnehmer der Endrunde erhalten Büchergutscheine. Auf die beiden Gewinner wartet ein attraktiver Sachpreis.

Volles Haus beim Dichterwettstreit - Publikum kürte Preisträger

Rangsdorf. Charlotte Hielscher von der Seeschule Rangsdorf und Vivien-Shamaine Bode vom Oberstufenzentrum Luckenwalde sind in ihren Altersgruppen (Klasse 5 - 8 und Klasse 9 – 13) beim Dichterwettstreit der GEDOK Brandenburg vom Publikum zu den Siegern gekürt worden. Am 20. Mai trugen 16 Nachwuchsautoren im voll besetzten GEDOK-Haus Rangsdorf vor etwa 80 Zuhörern ihre Werke vor. Die Schüler und Schülerinnen aus dem Landkreis Teltow-Fläming hatten im Rahmen des 6. Rangsdorfer Literaturtages von einer Jury eine Einladung zum Dichterwettstreit erhalten. Das Thema des Wettbewerbs lautete „Spuren“.

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Landkreis Teltow-Fläming und der Gemeinde Rangsdorf

 

DIE AMERIKANISCHE PÄPSTIN

Monodrama von Esther Vilar mit der Schauspielerin Sibylle Kuhne (Leipzig)

30. März 2017 | 19.30 Uhr GEDOK-Haus in Rangsdorf

Im Jahre 2022 besteigt eine Frau den Thron des Papstes. Johanna II. findet eine in jeder Hinsicht ruinierte Kirche vor, der die Gläubigen davonlaufen. Was tun?

1982 hat Esther Vilar hat die fiktive Antrittsrede dieser ersten Päpstin  geschrieben. Das Monodrama provoziert die Vorstellung von Kirche und heutiger Welt. Insofern knüpft es auf eigenwillige Weise im Reformationsjahr am folgenreichen geistesgeschichtlichen Umbruch an, den Martin Luther vor 500 Jahren eingeleitet hat.

In der Galerie Kunstflügel im GEDOK-Haus ist Sibylle Kuhne als Päpstin zu erleben. Die erfolgreiche Schauspielerin hat seit ihrem Studium an der Theaterhochschule Leipzig Rollen in ganz Deutschland gespielt, darunter auch Solo-Rollen  wie „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“, ,„Mathematik der Liebe“ oder „Meine tolle Scheidung“ . Nun  lässt sie eine Frau, die in einer demokratischen Wahl zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gewählt wurde, zu Wort kommen. Als Johanna II. zeichnet sie in deren Antrittsrede als Päpstin den Weg der Kirche bis zu diesem Zeitpunkt nach.

Das Stück hat nichts an Aktualität verloren. Es wirbt mit Überzeugungskraft für Toleranz und Versöhnung. Es ist intelligent, brisant, provokant und stellt Fragen, für die heute Antworten gebraucht werden.

Esther Vilar, argentinisch-deutsche Schriftstellerin, 1935 geboren,  löste mit ihren zahlreichen Büchern  teilweise große Kontroversen aus.  Im Mittelpunkt stehen bei ihr meist Fragen des Geschlechterkampfes und  der Frauenbewegung. Fragen nach Freiheit und Verantwortung sind für sie auch Fragen um die Angst vor der Freiheit und die Sehnsucht, alle persönlichen Verantwortungen in die Hände anderer zu legen.

Vor und nach der Aufführung kann in der Galerie Kunstflügel im GEDOK-Haus die Ausstellung "unter Umständen vergnügt II. Malerei, Grafik und Objekte"von Bettina Mundry und Arne Kalkbrenner besichtigt werden.

Eine Veranstaltung von GEDOK Brandenburg e.V., Eintritt: 10 Euro.