Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V.


Zwei Bildhauerinnen, beide Jahrgang 1951, die nach ihrem gemeinsamen Studium 1982–87 in Berlin Weißensee das "Licht in der DDR ausmachten" und sich als alleinerziehende Absolventinnen in einer plötzlich "biografielosen" neuen Realität im freien Fall wiederfanden, stehen für eine ganze Künstler*innengeneration, die der Systemwechsel 1989/90 kalt erwischt hat. Beide blieben auf abenteuerliche Weise ihrem eigenen künstlerischen Weg treu, in bis heute anhaltendem Austausch, der sich über sämtliche Ab- und Aufbrüche gehalten hat und Halt gibt, auch in der schwierigen Situation in der Gegenwart.

Sigrid Herdam, Bau der Coppelia V

Karin Gralki, Drahtzieher

05.09.2021 - 24.10.2021 Ausstellungen

Bon voyage – grafische Erkundung trifft farbige Skulptur Karin Gralki und Sigrid Herdam

Galerie Kunstflügel | Seebadallee 45 | 15834 Rangsdorf
Öffnungszeiten: Do-So 14-18 Uhr
Eröffnung: So 05.09.2021, 15 Uhr

Zwei Bildhauerinnen, beide Jahrgang 1951, die nach ihrem gemeinsamen Studium 1982–87 in Berlin Weißensee das "Licht in der DDR ausmachten" und sich als alleinerziehende Absolventinnen in einer plötzlich "biografielosen" neuen Realität im freien Fall wiederfanden, stehen für eine ganze Künstler*innengeneration, die der Systemwechsel 1989/90 kalt erwischt hat. Beide blieben auf abenteuerliche Weise ihrem eigenen künstlerischen Weg treu, in bis heute anhaltendem Austausch, der sich über sämtliche Ab- und Aufbrüche gehalten hat und Halt gibt, auch in der schwierigen Situation in der Gegenwart.

Während Sigrid Herdam in Stein und Marmor arbeitet und mit farbigen Fassungen und grafischen Strukturen experimentiert, hat sich Karin Gralki zunehmend der Druckgrafik und Handzeichnung zugewandt, so dass der Dialog zwischen Kolleginnen in einen Dialog zwischen den Gattungen und Positionen mündet.