Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V.

Nachruf

Am 17. September ist Ronald Paris in seinem Haus in Rangsdorf im Alter von 88 Jahren verstorben. Ronald Paris gehörte zu den herausragenden deutschen Malern und Grafikern seiner Generation und war der GEDOK Brandenburg in enger Freundschaft verbunden.
Werke des 1933 im thüringischen Sondershausen geborenen Sohnes eines Theaterschauspielers und einer Weißnäherin befinden sich in so bedeutenden Sammlungen, öffentlichen Gebäuden und Museen wie der Eremitage in St. Petersburg, der Berliner Nationalgalerie, im Dresdner Albertinum, im Gewandhaus und im Museum der Bildenden Künste in Leipzig, in der Kunsthalle Rostock oder dem Theater in Schwedt. Mehrfach wurde er ausge-zeichnet, zuletzt für sein Lebenswerk mit dem Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg.
Mit seinen großen Epochenbildern für den Palast der Republik oder für das Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz, eindrucksvollen Porträts, expressiv realistischen Landschaften in kraftvoller Farbigkeit hat sein Schaffen in unzähligen Ausstellungen, zuletzt im Schloss Biesdorf in Berlin und aktuell an der Ostsee in der Kunstscheune Barnstorf in Wustrow im Bildgedächtnis vieler Menschen einen unverrückbaren Platz gefunden. Nachruf von Dr. Gerlinde Förster
 

Initiative Ausstellungsvergütung

Die Initiative Ausstellungsvergütung hat zur Bundestagswahl einen Aktionsbrief entworfen, um die faire Vergütung künstlerischer Praxis zu fordern. Die Ausstellungsvergütung ist eine zeitgemäße, notwendige und grundlegende Antwort auf die prekäre wirtschaftliche Lage von Bildenden Künstler:innen. Sie sollte eine wesentliche Erwerbsquelle für Bildende Künstler:innen sein. Aktionsbrief

Aktuelle Veranstaltungen

Sticker und Street Art. Workshop mit Bärbel Ambrus für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren. Ausgebucht.

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Künstlerinnengespräch zur Ausstellung "Bon voyage – grafische Erkundung trifft farbige Skulptur". Karin Gralki und Sigrid Herdam führen im lockeren Gespräch in ihre Gemeinschaftsausstellung ein.

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Ursula Meyer spielt Stücke von Johann Sebastian Bach und John Cage.

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