Midissage | Ortseinwärts – Vom Wachsen und Wandeln
Dienstag, 29.09.2026 17:00 bis Dienstag, 29.09.2026 20:00 Kunst
Ein Fotoprojekt für Frauen aus der Lausitz
Die Lausitz wächst und erfindet sich neu. Strukturwandel klingt oft groß. Spürbar wird er im Alltag: in Arbeit und Versorgung, in Wegen und Zeitplänen, im Miteinander und in der Verantwortung füreinander – in dem, was jeden Tag organisiert wird. Viele Frauen übernehmen dabei zusätzliche Verantwortung. Sie prägen den Wandel vor Ort maßgeblich mit, oft im Hintergrund und ganz selbstverständlich mitgetragen.
„Ortseinwärts – vom Wachsen und Wandeln“ schafft einen Raum für ihren Blick und ihre Perspektiven.
In vier Arbeitsgemeinschaften entwickelten 25 Lausitzerinnen Fotoserien zu ihrem Lebensumfeld im Wandel, aufgenommen mit Smartphone oder Fotokamera. Künstlerinnen und Fotografinnen begleiteten sie über drei Monate hinweg mit kurzen Inputs, Wochenaufgaben und Bildbesprechungen. Exkursionen, zum Beispiel zum Schloss Golßen, dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) in Cottbus oder nach Straupitz, eröffneten neue Sichtweisen.
Midissage
Di., 29.09.26 | 17 Uhr
Begrüßung durch eine Vertretung des Teilhabefonds Brandenburg Wirtschaftsregion Lausitz (WRL).
Einführung: Katrin Kamrau, Künstlerische Projektleiterin
Ausstellungszeitraum
29.08. – 18.10.2026
Ort
Galerie in der Schütte | Darre Lieberose
Schloßhof 3 | 15868 Lieberose
Öffnungszeiten
Sa. 14–16 Uhr | So. 14–16 Uhr
Für die GEDOK Brandenburg sind Teilhabeprojekte wie „Ortseinwärts – vom Wachsen und Wandeln“ ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Gemeinsam mit Künstlerinnen schaffen wir Formate, in denen Menschen ihre Perspektive künstlerisch ausdrücken und öffentlich teilen. Kulturprojekte bilden die Infrastruktur des Miteinanders: Sie bringen ins Gespräch, schaffen Resonanz und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Wir danken allen beteiligten Künstlerinnen und Fotografinnen und besonders den Lausitzer Frauen, die zum Projekt mit ihren Sichtweisen und Fotografien beigetragen haben.
Dieses Projekt wurde gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, das Land Brandenburg, den Teilhabefonds der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH und Spenden.
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